Wann ist der beste Zeitpunkt für den Heckenschnitt?
Der beste Zeitpunkt ist ein Formschnitt im späten Frühjahr (Mai/Juni) und ein Erhaltungsschnitt im Spätsommer (August/September).
In Zürich gilt: zwischen 1. März und 30. September sind starke Rückschnitte an Hecken, Bäumen und Sträuchern gemäss Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz nicht erlaubt, um brütende Vögel zu schützen. Erlaubt ist in dieser Zeit ein schonender Form- und Pflegeschnitt.
Praktisch heisst das: Ein erster Formschnitt im Mai oder Juni bringt die Hecke wieder in Kontur, wenn die meisten Triebe ausgebildet sind. Ein zweiter Pflegeschnitt im August oder September stabilisiert die Form für den Winter, ohne dass die Pflanze noch viel Energie in neuen Austrieb investiert.
Wie oft sollte eine Hecke geschnitten werden?
Zweimal pro Jahr reicht für die meisten Hecken in Zürich – Form- und Erhaltungsschnitt.
Schnellwachsende Arten wie Liguster oder Hainbuche profitieren von zwei Schnitten pro Saison. Langsam wachsende Hecken wie Eibe oder Buchs kommen oft mit einem einzigen, sauberen Schnitt im August aus.
Was kostet ein Heckenschnitt in Zürich?
Realistisch sind CHF 8–18 pro Laufmeter, abhängig von Höhe, Zustand und Entsorgung.
Eine 20 m lange, 1.80 m hohe Liguster-Hecke in gepflegtem Zustand bewegt sich in der Regel zwischen CHF 280 und CHF 380 – inklusive Schnitt, Abräumen und Grünabfall-Entsorgung. Hecken über 2 m oder stark verwildert kalkulieren wir nach Aufwand.
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Welche gesetzlichen Regeln gelten in der Schweiz?
Vom 1. März bis 30. September sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt – starke Rückschnitte dazwischen sind verboten.
Grundlage ist Art. 18 Abs. 1bis NHG (Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz) sowie kantonale Bestimmungen. Wer im Zweifel ist, ob ein geplanter Schnitt zulässig ist, fragt am besten kurz nach – wir prüfen das mit.
